Schabernack
im Zauberwald - Stückinhalt
Zittergras ist eine besondere Hexe, denn sie kann träumen.
Allerdings kann und muss sie sich auch fürchten. Und das ist für
eine Hexe noch ungewöhnlicher. Statt sich, wie alle anderen Hexen
auch, auf das große Hexenfest zu freuen, versucht sie sich zu
verstecken.
Dafür hat die Oberhexe natürlich überhaupt kein
Verständnis, und für einige andere Hexen ist es ein großer
Spaß Zittergras zu erschrecken.
Eines Tages bemerkt sie, dass der nah gelegene Felsen bewohnt
ist und Felsenstein über alles informiert ist. Sie erfährt, dass
er Träume schicken kann und wovor sich Menschen fürchten. Da ihr
die Ängste der Menschen lächerlich erscheinen, beschließt sie
selbst ein Mensch zu werden.
Unter Felsensteins Anleitung beginnt sie das Menschsein
auszuprobieren. Doch was sie dabei erlebt ist allerdings gänzlich
anders als ihre ursprüngliche Vorstellung.
Denn Menschen schlafen in der Nacht, werden von einem
durchdringenden Zwitschern und Tönen geweckt und scheinen
ständig irgend etwas zu waschen. Sogar sich selbst. Außerdem ist
die Welt der Menschen von schrecklichen Geräusche erfüllt.
Dagegen erscheint das Hexendasein weitaus weniger aufregend.
Kurz vor dem Hexenfest, während Zittergras schläft, kommen
die gefürchteten Fratzengestalten zum Felsen. Diesmal sind sie
allerdings weitaus weniger furchterregend, scheinen sogar selbst
schreckhaft.
Nach dem Aufwachen beschließt Zittergras, sich erstmals auf
das Hexenfest zu freuen. Schließlich hat sie den anderen Hexen
äußerst gruselige Dinge aus der Menschenwelt zu berichten, und
das Hexenfest ist dazu eine besonders gute Gelegenheit.
Das Stück zeigt eine spielerische Form, der
eigenen Angst entgegen zu treten.